KSV bleibt nach Sieg in Witten ungeschlagen

KSV Witten 07 II – KSV Hohenlimburg I 14:28

Auch nach dem 11. Saisonkampf bleibt der KSV Hohenlimburg in der Landesliga-Ost ungeschlagen. Die Mannschaft wurde ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und gewann klar, obwohl Kapitän Ahmet Sekmen gegen den Wittener Bundesligaringer und früheren ukrainischen Jugendmeister Olexandr Korchmariuk beim 2:6 seine erste Saisonniederlage hinnehmen musste.

Starker Auftritt der Hohenlimburger Frauen

Margarita Giesbrecht überzeugte durch einen Schultersieg

Besonders erfreulich waren die Resultate in den Frauenkämpfen. Trainer Arslan Kulakac schenkte den beiden Stammringerinnen Josefien Coomans und Katheryna Stepanova eine Pause und setzte stattdessen auf die Nachwuchskräfte Margarita Giesbrecht und Meyra Kaplan. Beide rechtfertigten das Vertrauen eindrucksvoll.

Meyra Kaplan zeigte in der 68-kg-Klasse eine abgeklärte Vorstellung und unterlag nur knapp. Noch erfolgreicher war Margarita Giesbrecht, die ihre Gegnerin nach 3:30 Minuten auf beide Schultern legte.

Deutliche Mannschaftsführung durch klare Einzelsiege

Die weiteren Punkte für den KSV holten Fabian Schlachta, Ramazan und Vusal Osmanov, Samir Hummatov, Jan Meyjas Bueno und Leon Chentsov. Sie alle steuerten jeweils vier Mannschaftszähler durch Schultersiege oder technische Überlegenheit bei. Rajab Khutsuev, Server Osmanov und Zana Kurmanc mussten sich geschlagen geben, wobei Kurmanc beim 0:4 gegen den erfahrenen Szabolcs Hatos eine respektable Leistung bot.

Damit kommt es am kommenden Samstag in der Turnhalle der Realschule Hohenlimburg zum großen Saisonfinale. Dann empfängt der KSV Hohenlimburg den unmittelbaren Verfolger KSK Neuss – der Meistertitel der Landesliga-Ost wird in diesem direkten Duell entschieden.


KSV Kirchlinde II – KSV Hohenlimburg II 28:24

Die zweite Mannschaft des KSV Hohenlimburg unterlag in Kirchlinde nur knapp. Das Fehlen der beiden Ringerinnen Margarita Giesbrecht und Meyra Kaplan – die zeitgleich in der ersten Mannschaft zum Einsatz kamen – machte sich bemerkbar.

Wie bereits in der Rückrunde häufiger zu beobachten, verlief der erste Kampfabschnitt für die jungen Hohenlimburger schwierig, da die Stilarten zum Auftakt ungünstig lagen. Lediglich Konstantin Giesbrecht und Erkut Güzebilen konnten hier punkten.

Im zweiten Abschnitt drehten beide noch einmal auf und gewannen erneut. Zusätzlich holten Leo Zveranski und Artem Vashchenko wichtige Punkte, sodass die Begegnung bis zum Schluss offen blieb.

Titelfoto: Archivbild

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