KSV unterliegt in Köln deutlich

AC Mülheim am Rhein – KSV Hohenlimburg 29:14

Im dritten Kampftag der neuen Verbandsliga musste der KSV Hohenlimburg am Samstagabend seine erste Saisonniederlage hinnehmen. Beim AC Mülheim am Rhein unterlag die Mannschaft von Trainer Arslan Kulakac mit 14:29.

Das Ergebnis fällt dabei deutlicher aus, als es der Verlauf einiger Begegnungen vermuten lässt. Mehrere Kämpfe waren lange offen und wurden teilweise durch Unachtsamkeiten entschieden. Hinzu kamen einige Ausfälle, die der KSV an diesem Abend nicht vollständig kompensieren konnte.

Die Kämpfe im Einzelnen

57 kg (F) – Für den jungen Altan Kibar war gegen Ahmadi Yama nichts zu holen. Der Hohenlimburger war dem erfahrenen Gegner klar unterlegen und musste eine Schulterniederlage hinnehmen. (4:0)

130 kg (G) – Artem Vashchenko musste in einer für ihn ungewohnten Stilart antreten. Der Hohenlimburger fand dabei nicht die passenden Mittel und unterlag vorzeitig durch technische Überlegenheit. (8:0)

61 kg (G) – Owen Meisner bekam es mit dem erfahrenen David Sergiu zu tun. Der Moldauer, der international bereits große Erfolge vorzuweisen hat und unter anderem Vizeweltmeister der Veteranen war, konnte den Kampf letztlich für sich entscheiden. Owen hielt jedoch stark dagegen und gab lediglich drei Mannschaftspunkte ab. (11:0)

59 kg (W) – Seine Schwester Noemi Meisner traf auf die körperlich sehr starke Kristina Rau. Gegen die kräftige Gegnerin fand die Hohenlimburgerin nicht richtig in den Kampf und musste sich nach Punkten geschlagen geben. (13:0)

98 kg (F) – Zana Kurmanc stand mit dem international erfahrenen Albin Peposhi einem starken Gegner gegenüber. Der Hohenlimburger fand gegen den Albaner nicht die entscheidenden Mittel und musste sich vorzeitig geschlagen geben. (17:0)

66 kg (F) – Andreas Geis hatte zunächst Schwierigkeiten, in den Kampf zu finden. Im weiteren Verlauf kam der Hohenlimburger jedoch immer besser in die Begegnung und konnte schließlich einen Schultersieg feiern. Damit holte er die ersten vier Mannschaftspunkte für den KSV. (Pausenstand 17:4)

86 kg (G) – Emrah Aydin kam diesmal nicht zum Einsatz. Sein vorgesehener Gegner trat mit Untergewicht an und durfte deshalb nicht antreten. Die vier Mannschaftspunkte gingen somit kampflos an den KSV. (17:8)

71 kg (G) – Denis Bierozkin hatte seinen Gegner zunächst gut im Griff und kontrollierte das Geschehen. Dann kam es zu einer entscheidenden Szene: Denis wurde bei einer Aktion auf die Schultern gelegt. Aus Sicht des KSV ging dabei eine verbotene Technik voraus. Der Kampfrichter erkannte die Aktion jedoch nicht als Regelverstoß an, damit gingen die vier Mannschaftspunkte an Mülheim. (21:8)

80 kg (F) – Einen der spannendsten Kämpfe des Abends lieferte Vusal Osmanov. Gegen Silim Bataev entwickelte sich ein packendes Duell, in dem der Hohenlimburger die entscheidenden Akzente setzen konnte. Am Ende gewann Vusal sicher nach Punkten und holte zwei Mannschaftspunkte für den KSV. (21:10)

68 kg (W) – Meyra Kaplan sprang kurzfristig für die krankheitsbedingt ausgefallene Katheryna Stepanova ein. Die junge Hohenlimburgerin hatte allerdings einen schweren Stand und musste sich vorzeitig geschlagen geben. (25:10)

75 kg A (F) – Yan Luis Mejias Bueno zeigte einen bärenstarken Auftritt. Gegen Yasin Kurt bestimmte der Hohenlimburger das Geschehen und ließ seinem Gegner keine Chance. Der Schultersieg brachte vier weitere Punkte für den KSV. (25:14)

75 kg B (G) – Auch Samir Hummatov war gut in seinen Kampf gekommen und hatte Victor Toaca über weite Strecken im Griff. Umso ärgerlicher war der Ausgang: Eine kurze Unachtsamkeit genügte und der Hohenlimburger wurde geschultert. Damit stand der 29:14-Erfolg der Gastgeber endgültig fest.

Mülheim verdienter Sieger

Am Ende setzte sich der AC Mülheim am Rhein verdient mit 29:14 durch. Die Gastgeber waren an diesem Abend insgesamt die bessere Mannschaft. Für den KSV bleibt dennoch festzuhalten, dass das deutliche Ergebnis den Verlauf nicht in allen Kämpfen widerspiegelt. Mehrere Begegnungen waren eng oder lange offen und wurden teilweise durch kleine Unachtsamkeiten entschieden.

Hinzu kamen die Ausfälle, die der KSV diesmal nicht vollständig kompensieren konnte. Nun gilt es, die Niederlage abzuhaken und den Blick auf die kommenden Aufgaben in der Verbandsliga zu richten.

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